Lush: Seanik Shampoo Bar vs. The Body Shop: Rainforest Balance Shampoo

In diesem Post geht es um meine Haarpflege, bzw konkreter um die zwei Produkte, die ich dafür verwende.

Meine Haare sind eher fein, und um ein bisschen mehr Volumen reinzubringen, hab ich vor einiger Zeit den Seanik, ein festes Shampoo, von Lush ausprobiert.

Bild

Das sagt der Hersteller:
„Dieses wundervolle, meerblaue Shampoostück enthält nur die besten Inhaltsstoffe, die der Ozean zu bieten hat. Wir nehmen proteinreiche Nori-Algen für deine Kopfhaut und dazu feines Meersalz für Fülle und Textur. Dazu ein Schuss Zitrone und Mimose, um deinem Haar Glanz und einen beneidenswerten Duft zu verleihen.“

Anwendung:
Das Shampoo wird einfach auf der nassen Hand aufgeschäumt und dann ins Haar gegeben, was prinzipiell sehr gut funktioniert, allerdings sollten die Harre wirklich klatschnass sein, damit es wirklich schäumt. Ausserdem, und das stört mich ein bisschen, lässt sich der wenige Schaum kaum verteilen, man muss also mehrmals aufschäumen und das dann auf jeden einzelne Stelle des Kopfes extra klatschen (Was die Wirkung aber nicht beeinflusst, das mit dem Schaum ist eher so eine Kopfsache bei mir)
Laut Beschreibung soll das Shampoo übrigens so lange halten wie drei herkömmliche flüssige Shampoos. Ob das so stimmt, keine Ahnung, denn auch die halten bei mir immer sehr lang, aber auf jeden Fall hab ich ihn jetzt schon ca ein halbes jahr schätze ich und er ist auch bei regelmässiger Anwendung nur geringfügig kleiner geworden.

Geruch:
Wenn man sich das Shampoo direkt vor die Nase hält, riecht es seeehr intensiv, wie man es ja von Lush Pordukten kennt – wer nur mal an einem Laden vorbeigelaufen ist, weiss, was ich meine 😀
Nach dem Waschen allerdings hab ich so ein bisschen das Gefühl, der Geruch „verteilt“ sich so ein bisschen im Haar, es riecht dann jedenfalls wirklich gut! Recht frisch, ich bin kein Fan von eher süßlichen Düften, und definitiv nicht mehr so intensiv eben.

Ergebnis:
Ob mein Haar durch das Shampoo jetzt tatsächlich wesentlich mehr Volumen hat – ich war mir anfangs nicht so sicher. Allerdings ist mir letzt im Vergleich zu dem anderen Shampoo, das ich euch vorstellen möchte, definitiv ein Unterschied aufgefallen.

Wenn ich mal auswärts übernachte, nehme ich den Seanik (den ich in so einer Seifendose aufbewahre) eigentlich fast nie mit. Dann benutze ich von „The Body Shop“ in letzter Zeit das „Rainforest Balance“ Shampoo. Ich hab davon so eine kleine Reisegröße geschenkt bekommen:

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Das sagt der Hersteller:
„Gründliche Reinigung und Ausgleich für fettiges Haar: Unser Rainforest Balance Shampoo ist so mild wie effektiv – und schenkt dem Haar neuen, frischen Glanz und Leichtigkeit für den Tag. Wertvolle Inhaltsstoffe aus unserem fairen Handelsprogramm liefern dazu das schöne Gefühl, das hier wirklich alles in Balance kommt.

  • Reinigt schnell nachfettendes Haar
  • Für gesunden, frischen Glanz
  • OHNE Silikone, Sulfate, Parabene oder Farbstoffe“

Das Shampoo ist also eigentlich für fettiges Haar gedacht (dazu tendieren meine Haare früher mal, inzwischen aber eigentlich nicht mehr so sehr).

Zur Anwendung muss ich denke ich gar nicht mehr so viel sagen, es handelt sich hierbei um ein herkömmliches flüssiges Shampoo. Allerdings schäumt es auch nicht besonders stark, was, wie ich vermute, mit dem letzten Herstellerpunkt zusammenhängt, dass es keine Silikone, Sulfate usw enthält – sowohl Lush als auch The Body Shop sind ja Naturkosmetikmarken, und alle Shampoos die ich von solchen biher hatte, haben nicht besonders geschäumt.
Auch fühlen sich meine Haare längst nicht so „quietschig“ und gereinigt an, wie beim Seanik. Und auch der Geruch überzeugt mich nicht unbedingt, er geht meiner Meinung nach eher ein wenig Richtung Putzmittel oä.

Das Ergebnis:
Wie schon gesagt, volumenmässig ist mit beim Seanik erst im Vergleich zu diesem Shampoo ein Unterschied aufgefallen: Meine Haare fallen hier nämlich von anfang an deutlich platter herunter, manchmal habe ich auch das Gefühl, dass sie mehr elektrisieren (merkt man allerdings vor allem im Winter, denke ich). Außerdem fetten sie definitiv schneller nach.

Mein Fazit:
Ich würde den Seanik, wenn einen die eher ungewöhnliche Handhabung, die zugegebenermaßen unpraktischer ist, als bei einem herkömmlichen Flüssigshampoo, nicht stört, uneingeschränkt weiterempfehlen. Es ist keine Wunderwaffe, aber meine Haare kommen hiermit wunderbar klar. Ich werde wohl auch, eher aus praktischen Gründen, das Rainforest Shampoo leermachen, kaufen würde ich es mir allerdings nicht. Zwar entsprechen meine Haare sowieso nicht der „Zielgruppe“ des Shampoos (da es ja für schnell nachfettende Haare gedacht ist), allerdings fetten ja selbst meine Haare schneller nach als mit meinem festen Shampoo, von daher…

Zwei Worte noch zum Thema Silikone: Ich habe bei der Umstellung von silikonhaltigem zu silikonfreien Shampoos keinen Unterschied bemerken können, ich bin also nciht unbedingt der Überzeugung, dass sie den Haaren sehr schaden usw., prinzipiell bin ich also nicht dagegen. Da ich jetzt aber mit dem Seanik so zufrieden bin, werde ich wohl beim Silikonverzicht bleiben – schaden kann es ja zumindest auch nicht 🙂

Liebe Grüße

Hannah

 

 

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3 Kommentare zu “Lush: Seanik Shampoo Bar vs. The Body Shop: Rainforest Balance Shampoo

  1. Tolle Review von zwei eher ungewöhnlichen Shampoos. Wobei der Seanik (wie kommt man nur auf solche Namen?) ja sehr ungewöhnlich ist. Als ich zuerst nur das Bild von diesem blauen Ding sah, dachte ich es wäre ein Macaron.

    Ich finde es toll, dass du so ausführlich berichtet hast und freue mich auf weitere Posts. Ich selbst benutze ganz klassische Shampoos aus der Drogerie. Vermutlich sind da auch Silikone drinnen, aber das ist mir egal.

    • Ja, ist ein bisschen ungewöhnlich, aber gerade deswegen hatte es mich mal interessiert 🙂 Und wenn man sich mal so umhört hlrt msn eigentlich fast nur gutes über Lush-Produkte, zumindest insofern man bereit ist „sich mal drauf einzulassen“, also man sollte diesem ganzen Naturkosmetikzeugs und so schon nicht von vornherein abgeneigt sein 🙂
      Und dankeschön!

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